Wechseljahre – Selbsthilfe

Wechseljahre – Was kann ich selbst tun?

Zur Linderung von mäßigen Wechseljahresbeschwerden können Sie viel selbst tun:

  • Regelmäßig Ausdauersport treiben
  • Ausreichend lang schlafen
  • Normalgewicht erhalten oder wieder herstellen
  • Gesund ernähren – nach individuellen Bedürfnissen
  • Stress reduzieren
  • Erholungsphasen einhalten
  • Für Entspannung sorgen, z.B. mit Entspannungsübungen
  • Raumtemperatur niedrig halten
  • „Zwiebellook“ tragen – bei Hitze die oberen Lagen ausziehen
  • Erhitzende Speisen und Getränke meiden
  • Calcium- und Vitamin D reiche Nahrung bevorzugen

Das reicht alles nicht? Dann ist möglicherweise die natürliche Hormontherapie das Richtige für Sie.

Wechseljahre – Und wenn Selbsthilfe nicht ausreicht?

Für Empfehlungen nach dem Motto  „Was kann ich selbst tun?“ haben mindesten ein Drittel der Frauen in den Wechseljahren nur ein müdes Lächeln übrig, denn das haben sie alles schon längst erfolglos ausprobiert. Gehören Sie auch dazu? Mit meiner natürlichen Hormontherapie konnte ich schon vielen Leidensgenossinnen nachhaltig helfen. Schon beim ersten Termin in meiner Praxis kann ich Ihnen realistische Behandlungsmöglichkeiten eröffnen. Terminvereinbarung

Denn auch wenn man inzwischen davon ausgeht, dass die häufigen vasomotorische Symptome wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Herzrasen sogar positiv auf Herz und Kreislauf wirken können – das macht sie nicht erträglicher!

Wechseljahre – Was spricht gegen die Hormonersatztherapie?

Hormonersatztherapie mit synthetischen Hormonen kann das Risiko für Brustkrebs, Thrombose, Schlaganfälle und – je nach Zeitpunkt des Beginns – auch das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen. Sie kann außerdem mit vielen Nebenwirkungen verbunden sein: Übelkeit, Magenbeschwerden, Kopfschmerzen, Migräne, Wadenkrämpfe Gewichtszunahme, schmerzhaftes Spannungsgefühl in den Brüsten, Ödeme (Wassereinlagerungen). Teilweise sind das genau die Symptome, gegen die frau ja eigentlich vorgehen wollte!

Von Wechseljahresbeschwerden betroffene Frauen sind oft verunsichert: Welche Behandlung ist die richtige? Manche lässt sich in ihrer Not auf eine Hormonersatztherapie ein, obwohl dies gar nicht notwendig wäre. Bis zu 10 Prozent der Frauen zwischen 45 und 65 jahren wird angeblich immer noch eine Hormonersatztherapie verordnet. Möchten Sie sich von synthetischen Hormonen verabschieden? Ich berate Sie gern bei der Umstellung auf die natürliche Hormontherapie.

Falls Sie die Details der größten Studie zur Hormonersatztherapie interessieren:

„16.000 Frauen erhielten .. eine Östrogen-Gestagen-Kombination oder ein Placebo (Scheinmedikament). Man erwartete, daß in der Gruppe der „richtig“ behandelten Frauen weniger Herzinfarkte, Schlaganfälle, Knochenbrüche und andere Erkrankungen aufträten, die sonst im Alter gehäuft vorkommen. …Von 10.000 Frauen unter Placebo waren pro Jahr 30 an Brustkrebs erkrankt, in der Hormon-Gruppe waren es jedoch ganze 38, also acht Brustkrebsfälle mehr pro Jahr pro 10.000 Frauen unter der verwendeten Östrogen-Progesteron-Kombination! Dies entspricht einer relativen Zunahme von mehr als einem Viertel. Darüber hinaus müssen von diesen 10.000 Frauen immerhin sieben mit einem zusätzlichen Herzinfarkt, acht mit einem Schlaganfall und achtzehn mit einer Thrombose rechnen. Der Nutzen von sechs vermiedenen Darmkrebsfällen und fünf Oberschenkelhalsfrakturen weniger sei an dieser Stelle nicht verschwiegen, aber entscheidend ist, „daß die Nachteile die Vorteile an Häufigkeit übertreffen“, so Jacques Rossouw vom National Heart, Lung, and Blood Institute.“ Quelle

Die Studie wurde abgebrochen.

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