Wechseljahre – Psyche

Wechseljahre – Wie wirken Hormone auf die Psyche?

Die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren wirken auch auf die Psyche. So kann z.B. ein Mangel an Progesteron sowie ein Mangel oder ein Überschuss (!!!) an Östrogenen zu Stimmungsschwankungen oder zu einer Depression beitragen. Das bedeutet: Durch Behandlung auf körperlicher Ebene kann die Psyche stabilisiert werden. Das gilt übrigens auch umgekehrt –  Durch Lösung von Dauerkonflikten kann sich das ganze Hormonsystem stabilisieren. Deshalb behandle ich in meiner Praxis ganzheitlich mit der natürlichen Hormontherapie.

Wechseljahre – Was beschäftigt die Seele?

Auf seelischer Ebene sind während der Wechseljahre in unserer Gesellschaft zusätzlich viele existentielle Themen und Ängste zu bewältigen:

  • Verliere ich im Laufe der Wechseljahre meine Attraktivität als Frau?
  • Kann ich im Job noch gegen Jüngere antreten oder zumindest mit ihnen mithalten?
  • Waren meine Lebensentscheidungen richtig? (Berufswahl, Partnerwahl, Kinder – oder nicht)

Oft treten um das 50. Lebensjahr herum auch gravierende Veränderungen im Leben auf, die zur Krisenstimmung beitragen, z.B.

  • Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Tod von Eltern oder Schwiegereltern – die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit
  • Erwachsenwerden und Auszug der Kinder – das Ende der Mutterrolle?
  • Trennung vom Ehepartner, der vielleicht seinen zweiten Frühling mit einer Jüngeren erleben will – die ultimative Kränkung des Selbstwertgefühls

Wechseljahre – Welche Chancen eröffnen sie?

In den Wechseljahren kommen häufig Themen an die Oberfläche, die bisher noch unerledigt waren. Verletzungen, Kränkungen, Traumatisierungen wollen verarbeitet werden. Manche Patientinnen berichten: „Es ist, als würde mit Nachlassen der Hormone ein Schleier von meinem Leben gezogen. Ich sehe das Leben klarer und erstaunlicherweise fast so wie in der Zeit vor der Pubertät. Gleichzeitig habe ich jetzt so viel Lebenserfahrung, so viele Stärken, dass ich mich an die dunklen Seiten meines Lebens herantraue. Nur – wie mach‘ ich das am besten?“ EMDR kann hier sehr hilfreich sein.

Wir werden quasi mit der Nase darauf gestoßen, endlich für uns selbst einzustehen und das zu verwirklichen, was eigentlich unsere Bestimmung ist. Egal, was Andere von uns denken oder was gesellschaftlich wünschenswert erscheint. Es ist die Chance, Konflikte zu lösen, unerquickliche Beziehungen zu beenden, Talente zum Blühen zu bringen. Nehmen Sie Ihr Herz in beide Hände, und wagen Sie Ihren Neubeginn! Dazu muss ja nicht jede gleich ihr ganzes Leben umkrempeln. Ich begleite Sie gern auf Ihrem Weg, sich koninuierlich zu entfalten. Termin

Noch unentschlossen? Dann achten Sie in den nächsten Wochen doch einmal auf Ihre Gefühle: Wann werden Sie aggressiv bis wütend? Was regt Sie auf? Wann möchten Sie nur noch laut rufen: „Schluss jetzt! Mit mir nicht mehr! Jetzt bin ich mal dran!“ Vielleicht wartet eine Überraschung auf Sie.

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